Tiefer Verbunden - Initiative für Emotionale Verbundenheit und Unterstützung.

Einsamkeit, Süchte, Depression, Orientierungslosigkeit, Burnout und Probleme in Beziehungen mit anderen Menschen sind Ausdruck unverarbeiteter Emotionen - der intelligenten Kräfte aus der Tiefe unseres Wesens. Wir brauchen die fühlende Verbindung zu uns Selbst und Anderen, um ein authentisches und befriedigendes Leben führen zu können.



Was ist das Problem?

Viele Menschen fühlen sich einsam - auch, wenn sie unter anderen Menschen sind.

Sie erleben sich unter einer funktionierenden Oberfläche orientierungslos, empfinden ihr Leben in der Tiefe nicht als befriedigend, oft mühsam, rastlos bis hin zu schmerzhaft.

Es fehlt Verbindung. Zu etwas Wesentlichem.

Ganz Viele haben einen Mangel an seelischer und körperlicher Wärme. An echter, berührbarer Nähe zu Menschen. Selbst mit Freunden, Partnern oder Familie. An Halt und Kontakt, der das Bedürfnis nach Geborgenheit und Angenommensein tief sättigt und uns entspannen lässt. 

Viele hungern nach Sinn in dem, was sie tun und wie sie leben und halten sich über Wasser. Mit gesellschaftlicher Anerkennung, die Ihnen eigentlich nichts bedeutet, dem nächsten Gehalt, der nächsten oberflächlichen Belohnung, Ablenkungen, Süchten oder flachen Beziehungen. 

Diese Verbindungslosigkeit hinterlässt uns leer, erschöpft, antriebslos, frustriert und angespannt und wir vermissen die Lebensfreude.

Wir leben in einer kapitalistisch geprägten Kultur, die uns zunehmend vereinzelt, von uns Selbst und den Anderen entfremdet und in Konkurrenz zueinander gebracht hat.

Die eine Unterströmung von Angst und Scham erzeugt. Dafür, so zu sein, wie wir wirklich sind. Mit allen menschlichen Bedürfnissen, auch den abgründigen Emotionen wie Trauer, Wut, Schmerz, Hilflosigkeit. Mit traumatischen Erfahrungen besonders in der Kindheit. Und mit unserer tiefen Liebe, Zärtlichkeit und unseren innersten Werten.

Eine Kultur, die die Wahrheit in Gestalt unserer tiefen Emotionen negiert und uns für die fehlende Verbundenheit mit flachem Ersatz, hohler Anerkennung und künstlicher Zugehörigkeit abspeist.

Woher kommt das?

Meist ganz früh im Leben haben fast alle von uns sich an die leisen oder lauten Forderungen und Defizite unserer Eltern und Kultur angepasst, Trauma erlitten und unsere Emotionen und Energie unterdrückt, verleugnet und uns an eine falsche Kultur angepasst, um überleben und dazugehören zu können.

Wir haben schmerzhafte und schockierende Erfahrungen gemacht, die uns überforderten und die wir tief in uns vergruben. Und wir haben uns aufgrund dessen Urteile gebildet und einengende Gesetze erlassen bezüglich uns Selbst, den Menschen und diesem Leben. 

Unsere versteckten Glaubenssätze sind meist Variationen davon, dass wir Selbst so nicht wertvoll und falsch seien und uns aus irgendeinem Grunde Liebe und Glück nicht ganz zusteht. Und dass diese Welt und die Menschen darin nicht vertrauenswürdig seien.

Unsere Körper transportieren eingefrorenen Schmerz, unerlebte Erlebnisse. Wir haben unsere Emotionen und damit auch unsere Lebenskraft mit eigenen Entscheidungen gedrosselt. Unsere wahren Bedürfnisse, tiefen Lebensmotivationen ins Unbewusste verschoben. Wir ziehen uns in 'Fantasien' und Gedanken zurück, die unser Leben gestalten und nehmen Körper und Seele nicht mehr gut wahr.

Wir haben uns eine Schauspiel-Rolle, ein Selbstbild erschaffen, dass unser Überleben sichern sollte, fahren Strategien und manipulieren Andere (meist unbewusst), um irgendeine Art von Aufmerksamkeit zu bekommen und wenigstens formale Zugehörigkeit zu sichern. 

Das sabotiert unsere wahre Kraft. Es ist tragisch, dass das nie unsere tiefe Sehnsucht sättigen kann, so angenommen zu werden, wie wir wirklich sind und uns den Zugang zu dem versperrt, was wir wirklich wollen, was unseren inneren Werten entspricht.

Wie können wir das ändern?

Indem wir lernen, uns unseren Empfindungen und Emotionen - also Körper und Seele wieder zuwenden, in allen Lebenslagen.

Indem wir aufhören, unser sauberes Bild von uns Selbst, die Theaterkulisse um uns herum und unsere Gedankenwelten für wirklicher zu halten, als das, was wir fühlen - unzensiert.

Indem wir unserer Sehnsucht nach echtem Leben nachgeben und Bereitschaft zeigen, die Kontrolle aufzugeben und das Risiko der Lebendigkeit und Verletzlichkeit wieder einzugehen. 

Alle Emotionen und Wahrnehmungen, die uns (besonders auch im Kontakt zu Menschen) begegnen, sind die Wegweiser zu unserem echten Selbst. Sie zeigen uns stets, was wir wirklich brauchen und was wir wirklich wollen.

Das innere Kind ist eine populäre Metapher für diese verbuddelten Emotionen. Wir müssen sie neugierig, geduldig und achtsam erforschen! Unsere Reaktionen und Haltungen im Alltag beobachten und die Muster entdecken, die unser Leben um die Emotionen herum lenken. Gerade in Situationen, in denen wir normalerweise wie automatisch reagieren, nur noch flüchten, kämpfen oder einfach zusammenbrechen wollen. 

Wir brauchen uns Selbst! Damit endlich jemand für unsere Bedürfnisse eintritt, für unseren vernachlässigten Schmerz, unsere Wut, Trauer, für unsere Zärtlichkeit und Power da ist und ihnen Ausdruck verleiht!

Und wir brauchen Andere, die uns mit ihrer Wahrnehmung helfen, herauszufinden, wie es uns wirklich geht! Das ist manchmal nicht leicht, weil wir es verlernt haben. Wenn wir uns einander in kleinen Schritten mutig mehr zeigen, wer wir wirklich sind - auch mit unserer Angst und Verletzlichkeit, dann können wir die Herrschaft der Scham einfach umgehen und uns über alle Maßen unterstützen! Für Freundschaft mit uns Selbst und dem Leben.