Gemeinschaftlicher Erfahrungsraum

Wir Menschen leiden tief unter Trennung. Sie liegt den gegenwärtig größten Problemen auf der Erde zugrunde. Lasst uns neue Erfahrungen von Verbundenheit machen und gemeinsam eine lebendigere, menschlichere Kultur erschaffen.



Verbundenheit mit uns selbst und unseren Emotionen und gleichzeitig berührbare Beziehung zu Anderen öffnet unsere Lebenskraft und schafft automatisch Sinn im Einklang mit der Welt.

Ich behaupte, Menschen sind im Kern zutiefst gute Wesen, die nie etwas anderes wollten, als dem Leben zu dienen. Die ihre Liebe in Form ihrer einzigartigen Anlagen und Fähigkeiten in die Welt bringen wollen. Sich ganz natürlich in das große Gewebe aus Lebendigem in dieser Welt einfügen, darin aufgehoben sein und ihre Schönheit und Geschenke für die anderen entfalten wollen.

Warum sehen wir auf der Welt dann so viel rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen, Kriege, Raubtierkapitalismus? Warum erleben so viele Menschen Einsamkeit, Depression, Süchte, eine rastlose Suche nach Sinn?

Meine Erfahrung und Beobachtung zeigt: Wir haben unsere Zugehörigkeit verloren.

Uns als Individuen und als Kollektiv von uns Selbst und der Verbindung zu allem Anderen getrennt - und zwar aus tiefer seelischer Verletzung. Die kann passieren, wenn wir als Kinder nicht liebevoll auf der Welt empfangen werden mit unseren Emotionen und mit dem Ausdruck unserer Lebendigkeit. Wenn mitfühlende Geborgenheit und schützende Nähe fehlt. Wenn wir einen Schock erleiden oder lange entbehren müssen, was wir als seelische und körperliche Nahrung brauchen.

Die Reaktion darauf ist ein Abbruch von Verbindung, ein Zurückhalten und Vergraben von Emotionen, Liebe und Lebenskraft ins Unbewusste. Ein Rückzug unseres Vertrauens. Und oft ebenfalls tief unbewusste Überzeugungen in den verschiedensten Farben, dass wir selbst nicht gut und liebenswert seien und die Welt ein feindlicher Ort.

Das führt zu Resignation oder dazu, dass wir den erlebten Mangel sättigen wollen, indem wir auf Umwegen versuchen, uns zu versorgen. Das machen wir nicht mit Absicht und können das sehr gut vor uns selbst verheimlichen. Darum sprechen wir von Schatten. Außerdem nehmen wir nicht mehr die intelligente Führung durch unsere Emotionen wahr, sind wir nicht mehr in das Ganze eingebettet, woraus automatisch Sinn entstehen würde.

Wir beginnen, Sinn mit dem Kopf zu suchen statt mit dem Herzen und müssen frustriert werden, dass das nicht gelingt. Uns fehlt die Zugehörigkeit, das Vertrauen darauf, dass wir ein gewollter und gebrauchter Teil von etwas Größerem sind. Allein schon, weil wir Säugetiere und Herden-Wesen sind. Und dabei wirklich so sein dürfen, wie wir sind - mit dem ganzen Spektrum unserer Lebendigkeit.


Unsere Kultur ist, so wie viele Einzelne, als Ganzes traumatisiert. Unaussprechliche Verletzungen wurden teils über viele Generationen angesammelt und weitergereicht. Durch Kriege, Katastrophen usw. Die wahren, tiefen, brodelnden Energien "dürfen" jedoch nicht an die Oberfläche. Es gibt in den meisten Alltagssituationen ein Tabu auf unsere wahren Emotionen. Auf unsere Trauer, auf unsere Einsamkeit, unsere Wut, Hass, die gerechte Frustration über alle Verbrechen, die uns und Anderen angetan wurden. Auf Tränen, auf laute Freude, den Ausdruck von Liebe durch Zärtlichkeit und das weite Feld von Sexualität.

Bestimmt kannst du auch entdecken, wie bedrohlich es ist, beschämt, beschuldigt und erneut verletzt - ja, verstoßen zu werden dafür, ein lebendiges Wesen mit Emotionen und Bedürfnissen zu sein. Das führt zu einer maskenhaften, unechten Realität, die von Angst unterströmt ist. Auf die wir uns einigen und in der wir ein Stück weit Theater spielen. Wir sind nun nicht mehr wirklich in Beziehung zu uns und den Anderen, verleugnen sie und sind gezwungen, unsere Lebenskräfte und Bedürfnisse zu unterdrücken oder auf Umwege zu leiten.

 

Wir sehnen uns danach, dass wir mit unseren Gefühlen und unserer Verletzlichkeit, unserer Lebenskraft, die sich ausdrücken kann mit Lachen und Tränen, mit Bewegung und Tönen, mit unseren Gaben gesehen und angenommen werden. Die liebevolle Aufmerksamkeit Anderer gibt uns einen Raum von Geborgenheit und Resonanz, in dem wir uns entfalten und selber besser wahrnehmen können.


Wir sind empfindlich, wenn wir mit anderen Menschen zusammenkommen - in einer Gruppe oder auch nur zu zweit. Da ist die Angst und Sehnsucht am größten, wir Selbst zu sein. Für unser Nervensystem geht es dabei manchmal ums blanke Überleben, doch jeder bewusste Schritt zu den eigenen Emotionen und zugleich zu den anderen Menschen hilft, wieder ganz zu werden, tiefer nach Hause zu kommen und neue Möglichkeiten, Lebensfreude und Sinn zu erschaffen.

Du bist Willkommen, mit allem Lebendigen in dir.

Wir wollen hier einen vertrauensvollen Raum gestalten, um der allgegenwärtigen Trennung bestärkende, öffnende und verbindende Erfahrungen entgegenzusetzen und persönliche und kulturelle Gewohnheiten zu verlernen. Einen Raum, in dem wir

 

  • wohlwollende, sättigende Aufmerksamkeit von Anderen und von und für uns selbst erfahren
  • die Emotionen und Lebenskraft in unserem Körper entdecken, verstehen und integrieren können
  • unsere Wahrnehmung und unser Verhalten erforschen können
  • unsere Selbstregulation, Entscheidungsfreiheit und Beziehungsgestaltung verbessern können
  •  menschliche Bedürfnisse und Werte bewusst kultivieren, würdigen und feiern

 

Alle Emotionen sind normal. Freude, Liebe und Zuneigung und auch Trauer, Angst, Wut, Ekel, Abneigung - und all ihre Facetten - enthalten tiefen Sinn für unser Leben und transportieren, was uns wichtig ist und sind Teil unserer Lebenskraft. Sie wollen unbedingt wahrgenommen und erforscht werden.

 

Wir werden langsamer und stiller und kriegen so besser mit, was wirklich in und zwischen uns passiert. Mit Aufmerksamkeit und Mitgefühl, Verständnis, Wertschätzung und Humor schaffen wir gemeinsam ein Stück Geborgenheit, um unser Innerstes zu entdecken, lebendig zu erfahren und in unser Leben zu integrieren.

 

Daraus kann sättigende Intimität und Verständnis entstehen, Lebenskraft freigesetzt werden und gesunde Veränderung durch mehr Selbstverantwortung und -kompetenz stattfinden. Für mehr Zufriedenheit, echte Beziehung und Entfaltung unseres Potenzials für diese Welt.

 

Wir nutzen Achtsamkeit, Bewegung und Körperbewusstsein, rücksichtsvolle und klare Kommunikation, Ritual, Spiel und Musik. Es gibt nichts zu leisten, egal in welchem Zustand du bist. Du machst so viel oder wenig mit, wie es für dich richtig ist.



Ein Abend von 19:00 - ca. 22:30 Uhr 10€

Selbst- und Beziehungserfahrung mit Körper, Geist und Seele und Lernen, neue Möglichkeiten im Leben zu erschaffen.



Termine

Veranstaltungsinfos per Mail erhalten






Bitte bestätige, dass du gelegentliche (max. 1 pro Woche) Veranstaltungshinweise per Email erhalten möchtest.



Du kannst dich jederzeit über die Fusszeile in den Emails wieder abmelden.


Ich nutze Mailchimp für das Marketing bzw. Emails. Indem du unten auf 'Anmelden' klickst, stimmst du zu, dass deine Daten zu Mailchimp gesendet und da verarbeitet werden.Mehr über Mailchimps Datenschutz erfährst du hier.