Gemeinschaftsraum für Emotion und Miteinander

Wir brauchen Verbindung zu unseren Emotionen. Und unsere Emotionen brauchen uns. Und nur emotionale Verbindung zu anderen Menschen ist echte Verbindung, die uns berührt, bewegt, satt macht. Die entspannt, Sinn und Zufriedenheit erzeugt und die Freundschaft zu uns Selbst und dem Leben stärkt. Und dabei können wir uns gegenseitig enorm unterstützen. 



Jede/r von uns kennt quälende Gedanken und Gefühle

Besonders schmerzlich ist es, wenn wir denken, dass wir damit alleine seien. Dann verstellen wir uns voreinander, ringen vergeblich in small talk um die Aufmerksamkeit, die unsere Seele dringend braucht und flüchten in Süchte und Ablenkungen. Kennt übrigens jeder Mensch - diesen Kraftaufwand und die Angst vor Ablehnung.

Es ist eine hartnäckige Illusion, getrennt zu sein, unter der wir als Menschen sehr leiden. Trennung von uns Selbst, unserem Körper und den seelischen Empfindungen und Gefühlen und somit auch vom Rest der Welt, mit der wir in Wirklichkeit die ganze Zeit zutiefst verwoben sind. 

Jeder einzelne Mensch ist mit Schmerz und Angst vor Verlust konfrontiert. Da ist keiner besonders. Wir werden hier auf der Erde in völlige Unwägbarkeiten hinein geboren und brauchen dringend Orientierung, körperlichen Halt, seelische Wärme und Aufmerksamkeit und zugehörige Geborgenheit. Besonders als Kinder, aber auch ein Leben lang als Erwachsene.

Doch oft fehlte uns dieses Erleben früher und gar heute noch, dass wir eine gemeinschaftliche, unterstützende Zugehörigkeit haben, dass uns jemand im Innersten sieht, an unserem Seelenleben Anteil nimmt und uns versteht. Ja, auch in Familie, mit Freunden und Partnern - das ist verbreitet. Das führt zu Anspannung, Depression und zehrender Unverbundenheit.

Die meisten sind schon ganz früh im Leben vor dieser Welt zurückgeschreckt. Als uns Aufmerksamkeit, Schutz und Geborgenheit fehlten, wir nicht gesehen, angehört und verstanden wurden, man nicht genug mit uns mitfühlte und uns bestärkte. Als wir Zurückweisung, Mangel und Entbehrung, Schocks und Verletzung unserer Grenzen und Würde erlitten, vielleicht schon vor der Geburt.

Unsere Ohnmacht, Tränen, Schmerz, tiefes Schluchzen, aber auch unsere Freude, der ungefilterte Ausdruck von Liebe und Zärtlichkeit und Sexualität, unsere unermeßliche Güte und Kraft für Andere sind in der kapitalistisch geprägten Kultur, in der wir leben nicht uneingeschränkt willkommen. Folge ist Unterdrückung von Lebenskraft und Angst vor uns Selbst, vor Anderen und davor, ausgestossen, ungewollt und unzugehörig zu sein. Wir laufen mit Masken herum und spielen Theater.

Dann leiden wir an Hunger nach echter Nähe. Dann nehmen wir nicht wahr, was wir wirklich brauchen, was wir wirklich wollen und können! Dann fehlt uns der Lebenssinn, der uns nur durch die Führung unserer tiefsten Emotionen erschlossen wird.

Wir Selbst sind es, die heute als Erwachsene für uns sorgen müssen. Und eine der größten Prioritäten ist, dass wir uns um unsere Emotionen kümmern! Wenn wir Sorge dafür tragen, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden, dann können wir auch für Andere Verantwortung übernehmen.

Bestimmt kannst du auch entdecken, wie bedrohlich es ist, verstoßen, verletzt oder in unserer Sicherheit erschüttert zu werden. Besonders wenn wir neue Menschen kennenlernen, in neuen Gruppen sind und mit ganz nahen Menschen wie Partnern oder unseren Kindern. Hier kommen wir schnell an unsere Emotionen und abwehrenden Muster heran. Für unser Nervensystem geht es dabei manchmal ums blanke Überleben. Und genau da hilft es enorm, sich mit anderen Menschen heranzustasten. Wieder ganz zu werden, die echte berührbare Verbindung zuzulassen mit dem anderen Menschen. Und so neue Möglichkeiten von Vertrauen, eine neue Realität von Selbstfürsorge, Lebensfreude und Sinn zu erschaffen. 

Wir brauchen es, von anderen gesehen zu werden mit unseren Emotionen, mit unseren einzigartigen Wesenszügen und unserer Lebenskraft. Mit dem, was uns gerade bewegt, gehört und angenommen werden. Wir sind Herdentiere und brauchen die Aufmerksamkeit und Resonanz, in der wir uns entspannen, entfalten und selber besser wahrnehmen können. 


Du bist willkommen, wie du bist.

Wir sind auf einander angewiesen. Gemeinsam können wir eine neue, lebensfreundliche, emotionale und menschliche Kultur schaffen und uns in unserer Entfaltung unterstützen. Wir wollen einen gemeinsamen Raum kreieren, in dem wir

  • überhaupt nichts leisten müssen, schüchtern, aufgeregt, traurig, sauer oder in welchem Zustand auch immer einfach da sein dürfen und Erfahrungen machen
  • wohlwollende, sättigende und entspannende Aufmerksamkeit mit Anderen erfahren können
  • die Emotionen, Bedürfnisse und Lebenskraft in unserem Körper entdecken, verstehen und dafür Verantwortung übernehmen
  • die Muster unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens im Nervensystem erforschen können
  • unsere Wahrnehmung, Selbstfürsorge, Entscheidungsfreiheit und Beziehungsgestaltung üben und verbessern können

 

Wir werden langsamer und stiller und schaffen mehr Raum, in dem wir uns wirklich begegnen können. Mit Achtsamkeit und Mitgefühl, Verständnis, Wertschätzung und Humor schaffen wir eine Atmosphäre von Gemeinsamkeit.

Wir nutzen vor allem den Kreis von Menschen und den Zuhöraustausch zu zweit oder zu dritt, Übungen für Achtsamkeit und Körperbewusstsein und Musik. Es gibt nichts zu leisten, du bist in jedem Zustand willkommen und machst so viel oder wenig mit, wie es für dich richtig ist.

Veranstaltungen

Offene Gruppe

Es finden aufgrund der Umstände nur sehr eingeschränkt offene Abende statt (siehe Kalender unten und Adresse unter Kontakt). Ein Kostenbeitrag von 10€ oder nach Absprache ist erwünscht sowie eine Anmeldung per Email, Whatsapp, Telegram, Facebook.

Verbindliche Gruppe

Wenn du an einem gemeinsamen Entwicklungsweg interessiert bist und dein Leben grundlegend hin zu Wahrheit, glühender Lebendigkeit, freudvoller Verantwortung und echter Intimität verändern willst, dann kontaktiere mich persönlich. Es wird noch 2020 eine feste Gruppe entstehen.



Termine

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