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Selbsterkenntnis, Entwicklung und Verbundenheit

Wir haben ein konstruiertes  "Ich", das ein Produkt ist unserer Sozialisation und unserer intensivsten zwischenmenschlichen Erfahrungen besonders ganz früh im Leben. Oft fehlte uns früh der nötige Halt, das Gesehen- und Angenommen-Werden, wie wir wirklich sind. Die Bestärkung, dass wir vollkommen okay und zugehörig sind. Einfühlung, Liebe und gesunde Grenzen soviel wir brauchen. Kurz: gelungene Bindung und Erziehung. Das ist aber leider die Ausnahme. Das Leben Vieler ist von Mängeln bis hin zu Vernachlässigung und Gewalt, von Trauma betroffen. 

Die (unbewussten) Urteile und Erwartungen bezüglich uns selbst und den Menschen, die wir als Kinder aufgrund vor allem der schlimmen Erfahrungen entwickelt haben, führten zu Strategien und Programmen, um unsere Sicherheit und Zugehörigkeit (unser Überleben) zu gewährleisten. Leider heisst das oft, dass wir fortan unsere Lebensenergie kleinhalten, unsere wahren Gefühle und Impulse unterdrücken und in den Spuren vergangener Dramen festhängen. Unsere Beziehungsfähigkeit ist oft durch Angst und unwillkürliche Reaktionen beeinträchtigt, weil wir uns die schlechten Erfahrungen mit Menschen nur zu gut gemerkt haben. Wir konstruieren uns oft trotz anderer Wünsche immer wieder eine vertraute Umgebung, auch wenn wir darunter leiden.

Wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind, befinden wir uns oft in der Spannung zwischen der einsamen Sicherheit hinter unserer harmonischen Maske und der Sehnsucht, unsere wahren Gefühle auszudrücken und mit ganzer Seele gesehen und angenommen zu werden. Und erst wenn das möglich ist, erleben wir unsere Beziehungen als sättigend, bereichernd und unterstützend. Erst wenn unsere wahren Emotionen sich bewegen können, kann auch unsere Entwicklung stattfinden. 

Wir sind dabei auf einander angewiesen. Gemeinsam können wir allein mit ein wenig Mut eine neue lebensfreundliche, emotionale und menschliche Kultur von Verbundenheit und Entwicklung unterstützen, die ansteckend ist!


Aktuelle Programme

Abendgruppe für Selbsterfahrung und Verbundenheit

Freitag, 20. Mai 2022 | 19:00 - 22:00 Uhr | € 15 | Neuer Ort!

Vorherige Anmeldung erforderlich (Telefon, Facebook, E-Mail) !

Wir schaffen einen gemeinsamen Raum, der eine genauere Wahrnehmung und Selbsterkenntnis ermöglicht. Einen Raum, in dem wir Emotionen als Basis für unsere Beziehungen, unser Verhalten, unser Wohlbefinden und unsere Entwicklung erleben und von unseren Gedanken zu unterscheiden lernen. In dem wir Entlastung, Erkenntnis und nährende Verbundenheit schaffen und im besten Fall etwas davon mit in unsere Leben nehmen. 

Dabei bedienen wir uns etwas auflockernder Bewegung, Musik und hauptsächlich gemeinsamen Wahrnehmungsübungen und dem Mittel tiefen, unterstützenden Zuhörens. Diese Form des gegenseitigen Sich-Ausdrückens in ungeteilter Aufmerksamkeit eines anderen Menschen versorgt unser fundamentales Bedürfnis, wahrgenommen zu werden, das für die meisten Menschen in ihrem bisherigen Leben seit der Kindheit schmerzhaft unerfüllt geblieben ist. 

In der neugierigen, zurückhaltenden und urteilslosen Aufmerksamkeit eines anderen Menschen können wir uns Selbst ausserordentlich gut wahrnehmen. Verdrängte Emotionen, die hinter rastloser alltäglicher Anspannung stecken, können sich lösen - wir schmelzen gewissermaßen wieder ein bisschen auf. 

Die Effekte sind für viele Menschen von überraschender Tiefe und können nachhaltige Veränderungen bewirken.

Wir üben mit Hilfe der geschenkten Aufmerksamkeit den Weg in uns Selbst zu unseren Gefühlen ein und festigen ihn.

Wir bauen wieder mehr Vertrauen zu anderen Menschen auf.

Wir lernen unsere Abwehrstrukturen und unser wahres Selbst zu erkennen und verstehen und werden besser darin, auch Andere differenziert wahrzunehmen.

Wir erschaffen echte Verbindung zu Anderen, die uns wärmt und stärkt.

Wir lösen Entwicklungsbremsen und stärken unsere Beziehungsfähigkeit.



Team

Peter Jahn

Peter ist als Pädagoge tätig, ist Körpertherapeut und Musiker und hat langjährige Erfahrung in intensiven Therapie- und Gemeinschaftsprozessen und der Arbeit mit Gruppen für Selbsterfahrung und Verbundenheit. 

Jana Hansen

Jana ist Pädagogin, Mutter und hat langjährige Erfahrung in intensiven Therapie- und  Gemeinschaftsprozessen, Frauen- und Ritualarbeit. Sie hat in guter Verbindung zu Manitonquat selbst das Supportive Listening erlernt und praktiziert es seit Jahren.



Termine

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